Die nördlichen Berge waren eine schneeverhangene, kalte Gegend. Die Gebirge waren schroff, kaum gangbar. Siedlungen waren recht selten und die Wege zwischen ihnen sahen selten Reisende. Immerhin waren die kleinen Dörfer nicht ganz gut - der Bergbau zahlte sich aus, hier und da wurden Edelmetalle aus der Erde geholt. Die Bergleute, stämmige Kerle von unterschiedlichen Alter blickten auf. Ein paar Köpfe bewegten sich. Dann begann einer der Älteren zu sprechen.. "Ja, jeder hat sie gesehen. Sie kommen aus den Tiefen... es ist als ob man ein Grab aufgebrochen hat und die Toten sich für die Störung rächen." - sprach er mit tiefer Stimme. Scheinbar war keine Einführung nötig. Es war klar, was das Thema war. "Wie sie aussehen? Wie Dinge ohne Haut. Mit leuchtenden roten Augen. Es sind viele.." meinte er, auf die andere Frage hin gab es Gemurmel aber wohl keine eindeutige Antwort. Manche meinten, die Mine sein verflucht und ein altes Grab, andere hatten nie von Gräbern dort gehört... Über alte Aufzeichnungen schien hier niemand viel zu geben, wie sie dem Gemurmel entnehmen konnte. Ein paar Momente später jedoch spürte sie wie jemand halb rechts hinter ihr stand und ihr einen Stapel Schriften unter die Nase hielt. Der große Kerl war es und er blickte sie wortlos von oben an, musterte ihr Gesicht ein paar Momente. Was er ihr gegeben hatte waren wohl Depeschen - alt, mindestens 100 Jahre. Der Mann war groß gewachsen, sicherlich 185. Die Schultern waren breit, soweit sie das unter seinem festen Zeug ausmachen konnte. Er selbst war vielleicht 30 oder 35 Jahre alt und betrachtete sie aus aufmerksamen grauen Augen. "Ja." war die einfache Antwort und er liess sie einige Momente lang lesen. Die Depeschen waren aber weniger aufschlussreich als sie es vielleicht hoffte - nur, dass es hier einen solchen Zwischenfall vor 124 Jahren schon einmal gab. Es war der Bericht eines Minenaufsehers an den Landgrafen.. Allerdings nur die nüchternen Zahlen über die Ausfälle. Sie konnte wohl einen Blick auf seine breiten Schultern und sein Gesicht werfen. Der Bart war zu kurzen Stopeln reduziert und er richtete sich etwas auf um sie anzublicken. "Du kannst ruhig näher kommen - ich beisse nicht." sprach er über ihren Abstand und betrachtete sie wieder ein paar Momente lang. "Was hier geschieht, geschieht oft und diesen Bergen. Manche Bergleute behaupten, dass es ein alter Fluch wäre - sie haben damit Recht." "Das jeder, der etwas aus dem Berg nimmt ihn für alle Zeit dienen wird. Der Fluch selbst ist uralt." meinte er und hob die kräftigen Schultern. Es wirkte nicht so als würde es ihn sehr kümmern. "Wann wollen wir denn runter?" 3 Stunden vor Mittag. So wratet die Sonne an der Aussenseite.." Er musstek urz schmunzeln als sie so missmutig nach draußen stapfte und folgte ihr dann. Das kleine Dorf schmiegte sich an die Felsen und einige der Häuser schienen gar halb in den Stein hereingeschlagen zu sein. Der Eingang der Mine war nicht zu übersehen - ein grober Holzverschlag schütze das 3 mal 3 Schritt große Loch vor der Witterung und nachdem sich die Tür mit einem Quietschen geöffnet hatte, sahen sie drinnen ncihts als Dunkelheit. Im Schein der Fackel hingegen zeigte sich, dass der Eingangsbereich mit Steinen zugeräumt wurde Er nahmt seine Sachen entgegen und wartete dann, dass sie bei ihm war. "Was hast du erwartet?" fragte er und richtete den Speer dann nach vorne, ehe er lostrabte. Es war geräumiger als er vermutet hatte - zumindest bisher. Die Steinwand war schwarz, die Einkerbungen mittlerweile schon abgeschliffen. Dieser Teil der Mine war ganz klar alt. Was Fae vielleicht freuen würde war die Tatsache, dass es hier keinen kühlen Wind gab, als sie vorrangingen und dem grob 3 Schritt breiten Pfad eine gute Viertel Meile folgten ohne, dass sich irgendwas an der Umgebung änderte. Dann öffnete sich ein Nebengang nach rechts weg, der etwas dünner wirkte "Ich vermutte das wir dem Hauptgang folgen sollten?" Sie sah ihn fragend an. "Diese Seitengänge schlagen sie ab und an auf der Suche nach Erzen... Wenn sie etwas finden...erweitern sie diese Gänge um dort ordentlich abzubauen." meinte er und deutete auf den Gang. Nach zwei, drei Schritten sah er so aus als würde dort nur eine Person durchpassen. Entsprechend ging er weiter. Auf dem nächsten Stück sah sie 4 weitere dieser Gänge, immer im Abstand von vielleicht 50 Schritten. Dann kam ein Seitengang, der breiter ausgebaut war. "Du hast nicht zufällig daran gedacht dich nach dem Weg zu erkundigen?" immerhin hieß es ja das es mehere dieser breiten gänge gab und so alt wie die Miene war, musste es nicht zwingend bedeuten das sie Alten Hauptgänge noch die waren die hauptsächlich genutzt wurden. "Natürliche habe ich das." meinte er und hob die Schultern. "Du etwa nicht?"
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